antirutschmatte-schueth

Antirutschmatten

Perfektion im

Verborgenen

antirutschmatte-schueth

Antirutschmatten

Perfektion im Verborgenen

Antirutschmatten gem. VDI 2700 Richtlinie

als Rollen, Pads, Streifen und Zuschnitte

paletten-gitterbox

Qualitäten

ARM-Basic

arm-basic

techn. Datenblatt:

ARM-Basic

ARM-06

arm-06

techn. Datenblatt:

ARM-06

ARM-10

arm-10

techn. Datenblatt:

ARM-10

ARM-Secure

arm-secure

techn. Datenblatt:

ARM-Secure

Alle Antirutschmatten können Sie von uns konfektioniert in Pads, Zuschnitten, Streifen oder auch ganzen Rollen beziehen.

Folgende Abmessungen können wir Ihnen als Beispiele nennen:

  • 80 x 200mm vkt.
  • 80 x 20.000mm vkt.
  • 100 x 100mm vkt.
  • 100 x 150mm vkt.
  • 100 x 1.250mm vkt.
  • 125 x 5.000mm vkt.
  • 150 x 600mm vkt.
  • 150 x 1.000mm vkt.
  • 150 x 20.000mm vkt.
  • 250 x 5.000mm vkt.
  • 800 x 1.200mm vkt.
  • 1.250 x 10.000mm vkt.

Warum Antirutschmatten?

Aufgrund der Tatsache, dass ein Großteil der Verkehrsunfälle im Gütertransport durch mangelhafte Ladungssicherung verursacht wird, ist gem. §22 StVO jeder Fahrer und Verlader für eine normgerechte Ladungssicherung verantwortlich.

Bei uns erhalten Sie Antirutschmatten in Form von Pads, Streifen und Rollen, die gem. VDI 2700 geprüft sind und den gesetzlichen Forderungen entsprechen. In Verbindung mit Zurrgurten erhalten Sie hervorragende Ergebnisse bei der Erhöhung der Reibkraft die
letztlich das effektivste Mittel der Ladungssicherung und somit der Verhinderung genannter Unfälle ist.

Zur Auswahl stehen Ihnen unsere Produkte ARM-Basic, ARM-06, ARM-10 und ARM-Secure, die wir zusätzlich auf Ihren Wunsch einseitig selbstklebend ausrüsten können, was allerdings dazu führt, dass eine Antirutschmatte nicht mehr den Grundlagen der VDI 2700 entspricht. Die Matten unterscheiden sich insbesondere im Gleitreibwert (0,8 – 1,0_) sowie in der Druckbelastbarkeit (Datenblätter im Downloadbereich).

Die Rechtslage ist eindeutig:

Nach öffentlichem Recht (§22 StVO) sind der Fahrer und der Verlader für die Ladungssicherung verantwortlich:
– Der Verlader, Spediteur und der Fahrer sind nach §22 StVO zur Ladungssicherung verpflichtet.
– Der Fahrzeughalter ist nach § 31 StVZO zur Ausrüstung des Fahrzeugs verpflichtet

Nach Handelsrecht (§412 HGB) sind es Absender und Frachtführer:
– Der Absender ist nach §412 HGB für die beförderungssichere Verladung verantwortlich.
– Der Frachtführer ist nach §412 HGB für die betriebssichere Verladung verantwortlich.

Seit 1991 regelt die VDI-Richtlinie 2700, wann Ladung als ordnungsgemäß gesichert gilt bzw. wann die Sorgfaltspflicht verletzt ist.

Sicherungsgrundsätze

Beschleunigungskräften entgegenwirken – Diese Werte müssen erfüllt sein:

1,0 G = Gewichtskraft der Ladung

Die Ladung ist beim Lkw-Transport nach den gültigen Vorschriften mit 50% des Ladungsgewichts nach hinten und zur Seite, sowie mit 80% des Ladungsgewichts nach vorne abzusichern. beim Bahn- und Schiffstransport gelten entsprechend höhere Werte.
Hochwertige Antirutschmatten können die Erfüllung dieser Vorgaben sehr stark erleichtern.

sicherungsgrundsaetze

Anwendungsbeispiele

Paletten und Gitterboxen

Durch den Einsatz der Schüth Antirutschmatten unter Paletten oder Gitterboxen wird die Reibung zwischen Ladefläche und der Ladung deutlich erhöht. Daher ist der Bedarf an Spanngurten wesentlich geringe.

paletten-gitterbox

Metall Rod-Coils

Metall Rod-Coils sollten idealerweise in Coil-Mulden transportiert werden. Um gefährliches Verrutschen und dadurch eine Schwerpunktveränderung zu vermeiden, sollten zur Sicherung der Ladung Schüth Antirutschmatten zwischen Ladegut und Mulde gelegt werden.

metall-rod-coils

Papiercoils

Die flexiblen, robusten und reißfesten Schüth Antirutschmatten sichern schwere Ladungen wie querliegende Papierrollen auf glatten Ladeflächen von Transportfahrzeugen gegen ein seitliches Verrutschen. Sie sollten unter und zwischen den Papiercoils verlegt werden und unterstützen und entlasten. Damit benötigt man deutlich weniger Zurrgurte.

papiercoils

Rohre

Werden die Rohre längs im Sattel liegend verladen, ist besonders darauf zu achten, dass sowohl ein seitliches wie auch ein Verrutschen in Längsrichtung verhindert wird. Durch Anwendung von Schüth Antirutschmatten unter den Keilen und unter den Rohren wird dies sowohl in Längs- als auch Querrichtung verhindert.

rohre

VDI Richtlinie 2700

Allgemeines
Die VDI-Richtlinienreihe VDI 2700 „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ gilt seit vielen Jahren als anerkanntes Grundlagenwerk der Ladungssicherung. In ihr wird beschrieben, welche Kräfte auf eine Ladung im Fahrbetrieb einwirken und wie Ladung grundsätzlich auf Straßenfahrzeugen gesichert werden kann. Die Richtlinien werden bei Überwachungsmaßnahmen der Verkehrspolizei, aber auch bei Streitfällen vor Gericht herangezogen.

VDI 2700 Blatt 15 – Anforderungen an Antirutschmatten (ARM)
Die VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik (VDI-FML) definiert in Blatt 15 der VDI-Richtlinie 2700 die Anforderungen an Antirutschmatten. Über eine ausreichende Qualität bzw. Festigkeit verfügt eine Antirutschmatte, wenn eine Zugfestigkeit von mindestens 0,6 Newton pro Quadratmillimeter (N/mm_) erreicht wird und die Reißdehnung mindestens 60% beträgt. Rutschhemmende Materialien (RHM) bzw. Antirutschmatten müssen von einem unabhängigen Institut geprüft sein und dürfen dann bis zur Ablegereife eingesetzt werden.

Begriff „Ablegereife“
Schüth Antirutschmatten sind grundsätzlich mehrfach verwendbar. Doch gibt es Kriterien, die eine weitere Verwendung ausschließen. Diese Kriterien sind in der VDI 2700 Blatt 15 definiert und sind vor Verwendung der Antirutschmatten zu prüfen. Trifft eine der folgenden Aussagen auf die ARM zu, hat sie „Ablegereife“ erreicht und darf deshalb nicht mehr eingesetzt werden:

  • bleibende Verformungen oder Druckstellen
  • Risse
  • Abrieb auf der Oberfläche
  • ausgebrochene Materialbereiche
  • aufgequollene Stellen
  • Schäden aufgrund des Kontaktes mit aggressiven Stoffen
  • Versprödung
  • Funktionsbeeinträchtigende Verschmutzung